Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Unbekannte, die oder der

Grammatik Substantiv (Femininum, Maskulinum) · Genitiv Singular: Unbekannten · Nominativ Plural: Unbekannte(n)
Mit Pluralendung ‑n wird das Wort in der schwachen Flexion (bestimmter Artikel) und der gemischten Flexion (Indefinitpronomen, Possessivpronomen) gebildet, z. B. die, keine Unbekannten, in der starken Flexion ist die Endung unmarkiert, z. B. zwei, einzelne Unbekannte.
Aussprache 
Worttrennung Un-be-kann-te
Grundformunbekannt

Thesaurus

Mathematik
Synonymgruppe
Unbekannte · Unbestimmte
Oberbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Unbekannte‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Unbekannte‹.

Verwendungsbeispiele für ›Unbekannte‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

So ging es eine halbe Stunde ins Unbekannte, ohne den Weg zu kennen, ohne die Stellung zu wissen, nur die Richtung! [Brief von Gerhard Gürtler vom 10.08.1917. In: Witkop, Philipp (Hg.), Kriegsbriefe gefallener Studenten, München: Müller 1928 [1917], S. 322]
Er stünde in der Nähe des Brunnens, umgeben von angeheiterten Unbekannten. [Glavinic, Thomas: Die Arbeit der Nacht, München Wien: Carl Hanser Verlag 2006, S. 91]
Denn wo immer eins durch etwas anderes bestimmt werden soll, darf es nur eine Unbekannte geben. [Bühler, Karl: Die Krise der Psychologie, Jena: G. Fischer 1929 [1927], S. 18]
Damit ist die wichtigste Unbekannte in der Theorie des inneren Aufbaus der Sterne eliminiert. [Kienle, Hans: Neue Wissenschaft – Astronomie. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1960], S. 19044]
Ich bin ziemlich sicher, von der Arbeit eines eher Unbekannten zu berichten. [Die Zeit, 23.03.2000, Nr. 13]
Zitationshilfe
„Unbekannte“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Unbekannte>.

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