Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Unerquicklichkeit, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Worttrennung Un-er-quick-lich-keit
Wortzerlegung unerquicklich -keit

Thesaurus

Synonymgruppe
Unbill · Unerquicklichkeit · Verdruss · Widrigkeit
Synonymgruppe
Beschwernis(se) · Unannehmlichkeit(en) · Unbilden (nur Plural) · Unerfreulichkeit(en) · Ungelegenheit(en) · Widrigkeit(en) · unangenehme Begleiterscheinung(en) · unangenehme Folge(n) · Ärgerlichkeit(en) · Ärgernis(se)  ●  Unbill  geh. · Unbill (nur Singular)  geh. · Unerquicklichkeit(en)  geh. · Ungemach (nur Singular)  geh., veraltend
Assoziationen

Verwendungsbeispiele für ›Unerquicklichkeit‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das Geschehen dort sei weniger ein Unfall als eine „technische Unerquicklichkeit“ gewesen. [Die Zeit, 01.06.1979, Nr. 23]
Es wäre töricht, die Schuld an diesen Unerquicklichkeiten den beiden Gewerkschaften, die diese Lohnerhöhungen durchgedrückt haben, zuzuschieben. [Die Zeit, 08.12.1967, Nr. 49]
Wie es zur Unerquicklichkeit der Sache paßt, ist an der Argumentation nahezu alles schief, wenn nicht falsch. [Die Zeit, 15.07.1983, Nr. 29]
Die Debatte um die deutsche Wehrpolitik ist in Gefahr, sich an vordergründigen Unerquicklichkeiten festzuhaken. [Die Zeit, 28.07.1967, Nr. 30]
Zu den Unerquicklichkeiten des Kritikerjobs gehört das Durchblättern von Prospekten und Waschzetteln. [Der Tagesspiegel, 14.03.2000]
Zitationshilfe
„Unerquicklichkeit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Unerquicklichkeit>.

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