Unerschütterlichkeit, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungUn-er-schüt-ter-lich-keit
Wortzerlegungunerschütterlich-keit

Thesaurus

Synonymgruppe
Abgeklärtheit · ↗Ausgeglichenheit · ↗Beherrschtheit · ↗Beherrschung · ↗Besonnenheit · ↗Charakterstärke · ↗Fassung · ↗Gefasstheit · ↗Gelassenheit · ↗Gemütsruhe · ↗Gleichmut · ↗Gleichmütigkeit · ↗Kaltblütigkeit · ↗Leidenschaftslosigkeit · ↗Seelenruhe · ↗Selbstbeherrschung · Unerschütterlichkeit · stoische Haltung · unerschütterlicher Gleichmut  ●  ↗Ataraxie  geh. · ↗Contenance  geh., franz. · ↗Kontenance  geh.
Assoziationen
  • (sich) nicht aus der Fassung bringen lassen · nicht zu erschüttern (sein)  ●  die Ruhe weghaben  ugs.
  • Ausgeglichenheit · ↗Seelenfrieden · innere Ruhe · innerer Frieden
  • Gelassenheit · ↗Gemütsruhe · ↗Gleichmut · ↗Seelenruhe · Unerschütterlichkeit · innere Ruhe · stoische Ruhe · unerschütterlicher Gleichmut  ●  ↗Ataraxie  geh.
  • (etwas) mit Fassung tragen · (sich) unter Kontrolle halten · (äußerlich) gefasst reagieren · kaltes Blut bewahren · keine Regung zeigen · ruhig bleiben · sich nichts anmerken lassen
Synonymgruppe
Gelassenheit · ↗Gemütsruhe · ↗Gleichmut · ↗Seelenruhe · Unerschütterlichkeit · innere Ruhe · stoische Ruhe · unerschütterlicher Gleichmut  ●  ↗Ataraxie  geh.
Oberbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Glaube stoisch

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Unerschütterlichkeit‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Später, der Furchtlose ist älter geworden, nennt man seine stoische Unerschütterlichkeit "Aussitzen".
Süddeutsche Zeitung, 01.04.2000
Nach Tisch, vierzehn Uhr Evas Unerschütterlichkeit richtet mich immer wieder auf.
Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1945. In: ders., Ich will Zeugnis ablegen bis zum letzten, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 1999 [1945], S. 51
Anfänglich waren ihre Anordnungen gemäßigt, als sie jedoch die Unerschütterlichkeit der Sokols erkannte, begann sie, Zwang anzuwenden.
o. A.: Einhundertzweiundsechzigster Tag. Montag, 24. Juni 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 24252
Die Unerschütterlichkeit, mit der sie es ertrugen, daß die Nebenumstände einer Reise diese selbst aufsaugten und vernichteten, gefiel ihm.
Kopetzky, Steffen: Grand Tour, Frankfurt am Main: Eichborn 2002, S. 925
In Indien wurde umgekehrt durch die sozial verankerte Unerschütterlichkeit gewisser metaphysischer Voraussetzungen alle Philosophie in die Bahnen individuellen Erlösungsstrebens gedrängt.
Weber, Max: Die Wirtschaftsethik der Weltreligionen. In: Weber, Marianne (Hg.) Gesammelte Aufsätze zur Religionssoziologie, Bd. II, Tübingen: Mohr 1921 [1920-1921], S. 138
Zitationshilfe
„Unerschütterlichkeit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Unerschütterlichkeit>, abgerufen am 23.10.2019.

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