Unfruchtbarmachung, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Unfruchtbarmachung · Nominativ Plural: Unfruchtbarmachungen
Worttrennung Un-frucht-bar-ma-chung
Wortzerlegung unfruchtbar-machung

Verwendungsbeispiele für ›Unfruchtbarmachung‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Unfruchtbarmachung sei das einzig sichere Mittel, Vorsorge für die nächste Generation zu betreiben.
Die Zeit, 25.04.1986, Nr. 18
Zu den Forderungen gehörten weiter »Bestimmungen zur Unfruchtbarmachung des Bevölkerungsballastes«.
konkret, 1999
Die dazu dienenden Mittel sind die Empfängnisverhütung, die künstliche Unterbrechung der Schwangerschaft und die künstliche Unfruchtbarmachung.
Gerling, Reinhold: Was muß man vor der Ehe von der Ehe wissen? In: ders., Das große Aufklärungswerk für Braut- und Eheleute, Dresden: Buchversand Gutenberg 1933 [1901], S. 236
Die neuen deutschen Reichsgesetze zur Verhütung erbkranken Nachwuchses und zur Unfruchtbarmachung gewisser Elemente sind ein verheißungsvoller Anfang in dieser Richtung.
Waegner, Martin u. Thomasius, Erich: Zeugung, Entwicklung und Geburt des Menschen. In: Das große Aufklärungswerk für Braut- und Eheleute, Dresden: Buchversand Gutenberg o.J. 1933 [1933], S. 368
Eine »Unfruchtbarmachung durch einen gänzlich schmerzlosen Eingriff«, gemeint war die Zwangssterilisation der Kinder, ließ sich auf der Grundlage der damaligen Rechtslage jedoch nicht verwirklichen.
o. A.: Enzyklopädie des Nationalsozialismus - R. In: Enzyklopädie des Nationalsozialismus, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1997], S. 21793
Zitationshilfe
„Unfruchtbarmachung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Unfruchtbarmachung>, abgerufen am 06.06.2020.

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