Ungelegenheit, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Ungelegenheit · Nominativ Plural: Ungelegenheiten · wird meist im Plural verwendet
Aussprache 
Worttrennung Un-ge-le-gen-heit
Grundform ungelegen
eWDG, 1976

Bedeutung

Unannehmlichkeit, Schwierigkeit, Mühe
Beispiele:
ich möchte Ihnen keine Ungelegenheiten bereiten
mache ich Ihnen damit, dadurch Ungelegenheiten?
er könnte dadurch Ungelegenheiten haben

Typische Verbindungen zu ›Ungelegenheit‹

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Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Ungelegenheit‹.

Verwendungsbeispiele für ›Ungelegenheit‹

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China habe durch dieses Embargo kleinere Ungelegenheiten vor allem dadurch, daß es höhere Preise für gewisse Güter zahlen müsse.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1956]
Er ist zugänglich jeder Chance, zu entwirren, was ihn ärgert, kleine und große weltpolitische Ungelegenheiten eingeschlossen.
Die Zeit, 20.10.1961, Nr. 43
Es hat keinen Sinn, sich mit einem Mann einzulassen, der soviel Ungelegenheiten bereitet hat.
Bauer, Josef Martin: So weit die Füße tragen, Frankfurt a.M: Fischer 1960 [1955], S. 61
Durch eine verständige Strenge ersparst du dir und deinen Kindern viele Ungelegenheiten.
Schramm, Hermine [d.i. Meißner, Hermine]: Das richtige Benehmen in der Familie, in der Gesellschaft und im öffentlichen Leben. In: Zillig, Werner (Hg.) Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1930], S. 6567
Recht besehen, übertraf diese Schlappe noch die Ungelegenheiten von Wan und Urfa.
Werfel, Franz: Die Vierzig Tage des Musa Dagh I, Stockholm: Bermann - Fischer 1947 [1933], S. 366
Zitationshilfe
„Ungelegenheit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Ungelegenheit>, abgerufen am 06.06.2020.

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