Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Ungeselligkeit, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Un-ge-sel-lig-keit
Wortzerlegung ungesellig -keit

Verwendungsbeispiele für ›Ungeselligkeit‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Ungeselligkeit wird schlagend sichtbar, wenn man vergleicht, etwa mit der Kneipe an der Ecke. [Die Zeit, 21.05.1982, Nr. 21]
Seine Ungeselligkeit – welcher formal eine gewisse Spröde und Unbeholfenheit entspricht – unterscheidet es wohl am schärfsten von dem der Impressionisten. [Hofmann, Werner: Das irdische Paradies, München: Prestel 1991 [1960], S. 183]
In einem Brief entschuldigt sich Michelangelo einmal bei Freunden für seine Ungeselligkeit. [Die Zeit, 20.03.2006, Nr. 12]
Er singt der Unterwelt mit ihren Schmuck schmiedenden Nibelungen ein forsches Ade und findet sich in der menschlichen Ungeselligkeit wieder. [Die Welt, 14.05.2001]
Was die Menschen zur Gründung des Staates treibt, ist ihr Egoismus, ihre Ungeselligkeit, ihr Mißtrauen gegeneinander. [Mann, Golo: Der europäische Geist im späten 17. Jahrhundert. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1964], S. 2120]
Zitationshilfe
„Ungeselligkeit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Ungeselligkeit>.

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