Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Unglücksrabe, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Aussprache 
Worttrennung Un-glücks-ra-be
eWDG

Bedeutung

umgangssprachlich jmd., der fortwährend Pech hat, der vom Unglück verfolgt ist, Pechvogel
Beispiele:
du Unglücksrabe!
so ein Unglücksrabe!
jetzt hat sich [Dativ] der Unglücksrabe auch noch das Bein gebrochen

Thesaurus

Synonymgruppe
Unglücksmensch  ●  Pechmarie  weibl. · (jemand) zieht Unglück an  ugs., auch ironisch · Pechvogel  ugs., Hauptform · Schlemihl  geh. · Unglücksrabe  ugs. · Unglücksvogel  ugs.
Assoziationen

Verwendungsbeispiele für ›Unglücksrabe‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Seine höchste Form erreicht es in den hauptamtlich vollberuflichen Unglücksraben. [Schwanitz, Dietrich: Männer, Frankfurt a. M.: Eichborn 2001, S. 307]
Wie festgefroren, mit dem Rücken zum Wind, hocken einige hundert Unglücksraben auf dem Stein. [Die Zeit, 25.03.1994, Nr. 13]
Natürlich hat unser Unglücksrabe einen unverlierbaren Grand auf der Hand. [Süddeutsche Zeitung, 17.03.2001]
Aber alles in allem wäre wohl der Unglücksrabe Donald treffender für mich gewesen. [Der Spiegel, 23.05.1994]
Im Krankenhaus teilten die Ärzte dem Unglücksraben mit, dass die vier Finger nicht mehr zu retten seien. [Die Zeit, 08.11.2013 (online)]
Zitationshilfe
„Unglücksrabe“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Ungl%C3%BCcksrabe>.

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