Unglücksrabe, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungUn-glücks-ra-be
eWDG, 1976

Bedeutung

umgangssprachlich jmd., der fortwährend Pech hat, der vom Unglück verfolgt ist, Pechvogel
Beispiele:
du Unglücksrabe!
so ein Unglücksrabe!
jetzt hat sich [Dativ] der Unglücksrabe auch noch das Bein gebrochen

Thesaurus

Synonymgruppe
Pechvogel  ugs., Hauptform · ↗Schlemihl  geh. · Unglücksrabe  ugs. · ↗Unglücksvogel  ugs.
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Pechvogel trösten

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Unglücksrabe‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Seine höchste Form erreicht es in den hauptamtlich vollberuflichen Unglücksraben.
Schwanitz, Dietrich: Männer, Frankfurt a. M.: Eichborn 2001, S. 307
Natürlich hat unser Unglücksrabe einen unverlierbaren Grand auf der Hand.
Süddeutsche Zeitung, 17.03.2001
Wie festgefroren, mit dem Rücken zum Wind, hocken einige hundert Unglücksraben auf dem Stein.
Die Zeit, 25.03.1994, Nr. 13
Aber alles in allem wäre wohl der Unglücksrabe Donald treffender für mich gewesen.
Der Spiegel, 23.05.1994
Er fängt an, zuerst den "Jonas", den Unglücksraben an Bord zu suchen.
Luckner, Felix von: Seeteufel, Herford: Kohler 1966 [1921], S. 54
Zitationshilfe
„Unglücksrabe“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Unglücksrabe>, abgerufen am 13.12.2018.

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