Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Unglücksstätte, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Unglücksstätte · Nominativ Plural: Unglücksstätten
Aussprache 
Worttrennung Un-glücks-stät-te
Wortzerlegung Unglück Stätte
eWDG

Bedeutung

siehe auch Unglücksort
Beispiel:
Wir passierten auf der Weiterfahrt die Unglücksstätte, schrecklich zertrümmerte Waggons [ Kisch1,181]

Verwendungsbeispiele für ›Unglücksstätte‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Auch das eigenartige, sorgenvolle Regen und Treiben an der Unglücksstätte will ich nicht schildern. [May, Karl: Winnetou IV, Berlin: Neues Leben 1993 [1910], S. 427]
Das ist selbst dort so, wo die Unglücksstätte selbst zum Denkmal wird. [Die Zeit, 20.11.1964, Nr. 47]
Zum Schluß stürzte er ab, besah die Unglücksstätte und sprach sich krächzend das tiefste Beileid aus. [Tucholsky, Kurt: Die schöne Schutzmannsfrau. In: Kurt Tucholsky, Werke – Briefe – Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1913]]
Auch wenn keine der 50 Visionen realisiert wird – schon jetzt ist Ground Zero viel größer, höher und tiefer als die zehn Hektar der Unglücksstätte. [Die Zeit, 04.02.2002, Nr. 05]
Bei strömendem Regen schlugen Rettungskräfte zwei Schneisen zu der Unglücksstätte. [Der Tagesspiegel, 15.04.2002]
Zitationshilfe
„Unglücksstätte“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Ungl%C3%BCcksst%C3%A4tte>.

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