Ungrund

WorttrennungUn-grund (computergeneriert)
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

a)
Grundlosigkeit, Unbegründetheit
b)
fehlende Rechtsgrundlage; Nichtigkeit
c)
Ungereimtheit, Unstimmigkeit

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Stellt sie sich vor dem Ungrund nicht wieder mit den gleichen Fragen wie vor Gott?
Hirschberger, Johannes: Geschichte der Philosophie, Bd. 2: Neuzeit und Gegenwart. In: Bertram, Mathias (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1952], S. 1165
Der Ungrund faßt sich wollend als Vater immer als Wort, geht aus dieser Fassung immer als Geist in die Weisheit.
Eisler, Rudolf: Philosophen-Lexikon. In: Bertram, Mathias (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1912], S. 11095
Eine andere Tra dition erscheint bei J. Böhme: das Böse sei die verselbständigte Macht des göttlichen Zornes, aus dem »Ungrund« Gottes selber hervorquellend.
Philipp, W.: Teufel. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 33159
Zitationshilfe
„Ungrund“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Ungrund>, abgerufen am 16.07.2019.

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