Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Unheilsbote, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Unheilsboten · Nominativ Plural: Unheilsboten
Worttrennung Un-heils-bo-te
Wortzerlegung Unheil Bote
eWDG

Bedeutung

gehoben jmd., der Schlimmes ankündigt, eine schreckliche Botschaft überbringt

Verwendungsbeispiele für ›Unheilsbote‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Tod und Narr, die mittelalterlichen Unheilsboten, passten nicht ins schicke Ostende, den Treffpunkt von Europas High Society. [Süddeutsche Zeitung, 08.02.2000]
Mit dem Spiegelmotiv geht es los, dann kommen die Wolken, deren Formen nie gleich sind, und schließlich die schwarzen Vögel, Dohlen wahrscheinlich, Unheilsboten. [Der Tagesspiegel, 14.05.1999]
Der Wonnemonat gilt den Tschechen seit Jahrhunderten als Unheilsbote und Todesmonat [Süddeutsche Zeitung, 20.05.1995]
Zitationshilfe
„Unheilsbote“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Unheilsbote>.

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