Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Uniformität, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Uni-for-mi-tät
Grundformuniformieren
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

bildungssprachlich, oft abwertend Einheitlichkeit, Gleichförmigkeit

Thesaurus

Synonymgruppe

Verwendungsbeispiele für ›Uniformität‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Abschreckend ist die Uniformität dieser Städte, eine sieht aus wie die andere. [Die Zeit, 19.06.1964, Nr. 25]
Das ergab das gewöhnungsbedürftige Bild einer nicht mehr für möglich gehaltenen Uniformität. [Süddeutsche Zeitung, 09.05.1998]
Dafür verfügen sie über ein Set von Ritualen, Symbolen, Codes, habituellen Uniformitäten. [Die Welt, 05.12.2005]
Das jedoch, so argumentiert Labour heute, führte in vielen Fällen zu Uniformität. [Der Tagesspiegel, 04.06.2001]
Die schädlichen Wirkungen des Strebens nach Uniformität mögen wohl in allen diesen Staaten sich geltend gemacht haben. [Wundt, Wilhelm: Erlebtes und Erkanntes. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1921], S. 2138]
Zitationshilfe
„Uniformität“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Uniformit%C3%A4t>.

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