Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Unmäßigkeit, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Unmäßigkeit · Nominativ Plural: Unmäßigkeiten
Worttrennung Un-mä-ßig-keit
Wortzerlegung unmäßig -keit

Thesaurus

Synonymgruppe
Unenthaltsamkeit · Unmäßigkeit
Synonymgruppe
Gepränge · Luxus · Maßlosigkeit · Prasserei · Prunk · Unmäßigkeit · Vergeudung · Verschwendung  ●  Geaase  ugs. · Verschleuderung  ugs.

Verwendungsbeispiele für ›Unmäßigkeit‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das Volk gibt in seiner Unmäßigkeit nicht eher Ruhe, bis Blut fließt. [Die Zeit, 02.10.1981, Nr. 41]
Daher sei jede Behauptung bezüglich der Unmäßigkeit der Reparationsforderungen unbegründet. [Archiv der Gegenwart, 2001 [1946]]
Und wenn es tatsächlich bald wieder bergab gehen sollte, so halten Kritiker der Baubranche vor, dann sei ihre eigene Unmäßigkeit dafür verantwortlich. [Die Zeit, 03.08.1979, Nr. 32]
Sondern nun wird die Quittung präsentiert für mehr ein Jahrzehnt der Unmäßigkeit. [Süddeutsche Zeitung, 03.04.1998]
Er wird nicht zur Unmäßigkeit verleitet, obwohl mittlerweile die Leute mitsingen, mitstampfen. [Die Zeit, 10.10.1975, Nr. 42]
Zitationshilfe
„Unmäßigkeit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Unm%C3%A4%C3%9Figkeit>.

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