Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.
Bitte unterstützen Sie das Projekt mit Ihrer Teilnahme an unserer aktuellen Umfrage!

Unmoral, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Unmoral · wird nur im Singular verwendet
Aussprache 
Worttrennung Un-mo-ral
Wortzerlegung un- Moral
Wortbildung  mit ›Unmoral‹ als Grundform: Unmoralität
eWDG

Bedeutung

Verhalten, das gegen die in einer bestimmten Gesellschaftsordnung gültigen sittlichen Grundsätze, Werte und Normen verstößt
Beispiele:
die Unmoral eines Menschen
Oft ist gegen diese geniale und höchstverfeinerte Ehebruchsdichtung von philisterlicher Seite der Vorwurf der Unmoral erhoben worden [ Th. MannLotte7,564]
Die tiefe Unmoral des Zieles (= Die tiefe Verwerflichkeit des Zieles) [ SteenbeckWissen6]

Thesaurus

Synonymgruppe
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Unmoral‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Unmoral‹.

Verwendungsbeispiele für ›Unmoral‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Aber ich maße mir nicht an, andere in die Ecke der Unmoral zu stellen. [Die Zeit, 07.04.2003, Nr. 14]
Die absolute Moral des philosophierenden Schriftstellers schlägt auf dem politischen Felde leicht in pure Unmoral um. [Die Zeit, 23.04.1976, Nr. 18]
Die Unmoral des Spiels ist offensichtlich, wenn es nur noch gewonnen werden will. [Die Zeit, 05.05.1972, Nr. 18]
Wer sich auf diesen glitschigen Hang begibt, rutscht unweigerlich ab in die Unmoral, wo nur das eigene Elend zählt und folglich alles erlaubt ist. [Die Zeit, 09.09.2004, Nr. 38]
Wer im Konfliktfall die ganze Moral für sich beansprucht, läßt dem Gegner nur die Unmoral. [Schwanitz, Dietrich: Bildung, Frankfurt a. M.: Eichborn 1999, S. 322]
Zitationshilfe
„Unmoral“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Unmoral>.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Unmittelbarkeit
Unmenschlichkeit
Unmensch
Unmenge
Unmaß
Unmoralität
Unmut
Unmutsfalte
Unmutsäußerung
Unmuß