Unmoral, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Unmoral · wird nur im Singular verwendet
Aussprache 
Worttrennung Un-mo-ral
Wortbildung  mit ›Unmoral‹ als Grundform: ↗Unmoralität
eWDG

Bedeutung

Verhalten, das gegen die in einer bestimmten Gesellschaftsordnung gültigen sittlichen Grundsätze, Werte und Normen verstößt
Beispiele:
die Unmoral eines Menschen
Oft ist gegen diese geniale und höchstverfeinerte Ehebruchsdichtung von philisterlicher Seite der Vorwurf der Unmoral erhoben worden [ Th. MannLotte7,564]
Die tiefe Unmoral des Zieles (= Die tiefe Verwerflichkeit des Zieles) [ SteenbeckWissen6]

Thesaurus

Synonymgruppe
Sittenlosigkeit · Unmoral · ↗Unsittlichkeit
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Unmoral‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Unmoral‹.

Verwendungsbeispiele für ›Unmoral‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Aber ich maße mir nicht an, andere in die Ecke der Unmoral zu stellen.
Die Zeit, 07.04.2003, Nr. 14
Es gibt nicht nur Lärm und Unmoral in diesen Tagen.
Süddeutsche Zeitung, 17.02.1996
Die politische Unmoral war mit der Abdankung des Denkens nur allzu gut vereinbar.
Lepenies, Wolf: Kultur und Politik, München, Wien: Carl Hanser Verlag 2006, S. 104
Wer im Konfliktfall die ganze Moral für sich beansprucht, läßt dem Gegner nur die Unmoral.
Schwanitz, Dietrich: Bildung, Frankfurt a. M.: Eichborn 1999, S. 322
Mit Unmoral fängt es an und endet zumeist mit Verrat.
Morgner, Irmtraud: Rumba auf einen Herbst, Hamburg u. a.: Luchterhand 1992 [1965], S. 58
Zitationshilfe
„Unmoral“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Unmoral>, abgerufen am 13.04.2021.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Unmöglichkeit
unmöglich
unmodisch
unmodern
unmöbliert
unmoralisch
Unmoralität
unmotiviert
unmündig
Unmündige