Unmutsfalte

GrammatikSubstantiv
WorttrennungUn-muts-fal-te
WortzerlegungUnmutFalte
eWDG, 1976

Bedeutung

Stirnfalte, die Missgestimmtheit ausdrückt
Beispiele:
eine Unmutsfalte zog sich von der Nasenwurzel zur Stirn
eine kleine Unmutsfalte zwischen den Augen [MusilMann501]

Verwendungsbeispiele für ›Unmutsfalte‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Über der großen Nase, die nichts aussagen soll, unterstreicht dies eine stramme Unmutsfalte.
Bild, 12.06.2004
Nun aber verdüstern sich seine Züge, bilden sich auf seiner Stirn Unmutsfalten.
Die Zeit, 22.01.1990, Nr. 04
Plötzlich steht eine Unmutsfalte in dem sonst so vergnügten Gesicht.
Bauer, Josef Martin: So weit die Füße tragen, Frankfurt a.M: Fischer 1960 [1955], S. 282
Nur einmal legten sich Unmutsfalten über das fröhliche Gesicht des Karl Schiller.
Die Zeit, 22.12.1967, Nr. 51
Von Goppel ist rein gar nichts zu erwarten, was auch nur eine kleine Unmutsfalte auf der Stirn des Herrn Stoiber hervorrufen könnte.
Süddeutsche Zeitung, 19.03.1996
Zitationshilfe
„Unmutsfalte“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Unmutsfalte>, abgerufen am 26.02.2020.

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