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Unmutsfalte, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Unmutsfalte · Nominativ Plural: Unmutsfalten
Worttrennung Un-muts-fal-te
Wortzerlegung Unmut Falte
eWDG

Bedeutung

Stirnfalte, die Missgestimmtheit ausdrückt
Beispiele:
eine Unmutsfalte zog sich von der Nasenwurzel zur Stirn
eine kleine Unmutsfalte zwischen den Augen [ MusilMann501]

Verwendungsbeispiele für ›Unmutsfalte‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Über der großen Nase, die nichts aussagen soll, unterstreicht dies eine stramme Unmutsfalte. [Bild, 12.06.2004]
Plötzlich steht eine Unmutsfalte in dem sonst so vergnügten Gesicht. [Bauer, Josef Martin: So weit die Füße tragen, Frankfurt a.M: Fischer 1960 [1955], S. 282]
Nun aber verdüstern sich seine Züge, bilden sich auf seiner Stirn Unmutsfalten. [Die Zeit, 22.01.1990, Nr. 04]
Nur einmal legten sich Unmutsfalten über das fröhliche Gesicht des Karl Schiller. [Die Zeit, 22.12.1967, Nr. 51]
Von Goppel ist rein gar nichts zu erwarten, was auch nur eine kleine Unmutsfalte auf der Stirn des Herrn Stoiber hervorrufen könnte. [Süddeutsche Zeitung, 19.03.1996]
Zitationshilfe
„Unmutsfalte“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Unmutsfalte>.

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