Unordnung, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Unordnung · wird nur im Singular verwendet
Aussprache
WorttrennungUn-ord-nung (computergeneriert)
eWDG, 1976

Bedeutung

Durcheinander
Beispiele:
eine wilde, fürchterliche, entsetzliche, schreckliche, große Unordnung
umgangssprachlich eine heillose Unordnung
so eine Unordnung!
die Unordnung in seinem Bücherschrank war unbeschreiblich
es herrschte große Unordnung im Zimmer
etw. in Unordnung hinterlassen
etw. in Unordnung bringen (= durcheinanderbringen)
mein Magen ist in Unordnung (= arbeitet nicht normal)
die ... malerische Unordnung [HesseSteppenw.4,196]

Thesaurus

Synonymgruppe
(ein) Mix (an) · ↗(wilde) Mischung · ↗Chaos · Gemeng(e) · ↗Gemisch · ↗Gewirr · ↗Sammelsurium · Unordnung · ↗Verhau · ↗Wirrnis · ↗Wirrwarr · ↗Wust  ●  ↗(wüstes / regelloses / wildes) Durcheinander  Hauptform · ↗Dschungel  fig. · ↗Pelemele  franz. · ↗Tohuwabohu  hebräisch · ↗Kuddelmuddel  ugs. · ↗Mischmasch  ugs. · ↗Salat  ugs.
Oberbegriffe
Assoziationen
Synonymgruppe
Beliebigkeit · ↗Chaotik · Hin und Her · ↗Regellosigkeit · Unordnung · ↗Wirrnis  ●  ↗Anarchie  fig.
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Anarchie Aufruhr Chaos Desorganisation Durcheinander Faulheit Heilsplan Hektik Hintermannschaft Konfusion Leid Ordnung Schmutz Staatsfinanzen Unordnung Unsauberkeit Verwirrung angerichtet chaotisch geraten heillos herrschen herrschend hervorgerufen kreativ malerisch raten schöpferisch stiften ziemlich

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Unordnung‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das junge argentinische Team nutzte die Unordnung im deutschen Spiel von Beginn an aus.
Die Welt, 22.08.2003
Herausgekommen ist funkelnde Unordnung, von der man sich, angeregt, sofort durch konzentrierte Lektüre erholen möchte.
Der Tagesspiegel, 02.06.1997
Und leider mußte es bis heute bei dieser rechtlichen Unordnung bleiben.
o. A.: Einhundertfünfundachtzigster Tag. Mittwoch, 24. Juli 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 18234
In dem sonst lauschigen Zimmer war alles in Unordnung geraten.
Stehr, Hermann: Der Heiligenhof, München: List 1952 [1918], S. 419
Durch die hereinbrechende Ordnung wird dies unmöglich, und es ist daher sehr mühevoll, die Unordnung wieder herzustellen, wenn sich das Reinemachen ausgetobt hat.
Stettenheim, Julius: Der moderne Knigge. In: Zillig, Werner (Hg.) Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1902], S. 10188
Zitationshilfe
„Unordnung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Unordnung>, abgerufen am 16.10.2019.

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