Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Unruh, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Unruh · Nominativ Plural: Unruhen
Aussprache 
Worttrennung Un-ruh
Wortbildung  mit ›Unruh‹ als Erstglied: Unruhantrieb · Unruhuhr
eWDG

Bedeutung

mit einer Spiralfeder verbundenes, kleines Schwungrad in Uhren, Gangregler
Beispiel:
die Unruh der Taschenuhr

Typische Verbindungen zu ›Unruh‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Unruh‹.

trude

Verwendungsbeispiele für ›Unruh‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Unruh vermag ähnliche Register nicht zu ziehen, wenn er auch glaubt, es zu tun. [Die Zeit, 29.08.1957, Nr. 35]
Aber der kleine Elektromagnet überwacht dieses Hin und Her der Unruh. [Rhein, Eduard: Du und die Elektrizität, Berlin: Ullstein 1956 [1940], S. 153]
Hauenstein erhielt von Unruh den Auftrag, das graphische Gewerbe durchzukämmen. [Salomon, Ernst von: Der Fragebogen, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1961 [1951], S. 296]
Zunächst hatte Neumann auch mit der Station von Frau Unruh zusammengearbeitet. [Die Zeit, 09.06.1989, Nr. 24]
Aber die Unruh steht auch als Symbol für eine Philosophie im Uhrmacherhandwerk. [Süddeutsche Zeitung, 27.02.1999]
Zitationshilfe
„Unruh“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Unruh>.

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