Unschärfe, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Unschärfe · Nominativ Plural: Unschärfeen
Aussprache 
Worttrennung Un-schär-fe
Grundform unscharf
Wortbildung  mit ›Unschärfe‹ als Erstglied: ↗Unschärferelation
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
das Unscharfsein
2.
unscharfe Stelle

Thesaurus

Synonymgruppe
Unschärfe · ↗Verschwommenheit

Typische Verbindungen zu ›Unschärfe‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Unschärfe‹.

Verwendungsbeispiele für ›Unschärfe‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Hier wäre es segensreich, könnte man diese in gnädige Unschärfe tauchen.
C't, 2001, Nr. 12
Sie fühlt sich also in ihrer Strategie - der "Kraft der Unschärfe" - bestätigt.
Der Tagesspiegel, 27.03.2001
Die meisten feinen Unschärfen, so fein, daß man nicht einmal weiß, woran es liegt, entstehen durch Freihändigkeit.
Spoerl, Alexander: Mit der Kamera auf du, München: Piper 1957, S. 86
Die begriffliche Unschärfe liegt in der Natur des Untersuchungsgegenstandes selbst.
Rösler, Frank: Hirnelektrische Korrelate Kognitiver Prozesse, Berlin: Springer 1982, S. 26
Dann gäbe es für die zunehmende Unschärfe der Medienkonzepte eine gute Rechtfertigung.
Habermas, Jürgen: Theorie des kommunikativen Handelns - Bd. 2. Zur Kritik der funktionalistischen Vernunft, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1981, S. 386
Zitationshilfe
„Unschärfe“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Unsch%C3%A4rfe>, abgerufen am 29.05.2020.

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