Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Untätigkeitsklage, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Untätigkeitsklage · Nominativ Plural: Untätigkeitsklagen
Aussprache 
Worttrennung Un-tä-tig-keits-kla-ge
Wortzerlegung Untätigkeit Klage
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

Rechtssprache Klage, die gegen eine Behörde erhoben werden kann, wenn diese über einen Antrag o. Ä. nicht innerhalb einer angemessenen Frist entscheidet

Typische Verbindungen zu ›Untätigkeitsklage‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Untätigkeitsklage‹.

Verwendungsbeispiele für ›Untätigkeitsklage‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wenn nicht bald auf ihren Widerspruch reagiert wird, könnte die Stadt eine Untätigkeitsklage erheben. [Die Zeit, 09.11.1990, Nr. 46]
Die Zeit drängt auch für die Kommission, denn wenn sie nicht bald eine Entscheidung trifft, droht ihr eine Untätigkeitsklage. [Süddeutsche Zeitung, 23.10.1999]
Untätigkeitsklagen, die in solchen Fällen allgemein zulässig sind, erweisen sich als Farce. [Süddeutsche Zeitung, 27.12.1997]
Von einem weiteren städtischen Spitzenbeamten hat der OB in diesen Tagen eine Untätigkeitsklage erhalten. [Süddeutsche Zeitung, 19.07.1994]
Ich darf Sie deshalb zur Vermeidung einer Untätigkeitsklage erneut bitten, mir einen solchen Bescheid zuzusenden. [Bild, 27.12.1999]
Zitationshilfe
„Untätigkeitsklage“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Unt%C3%A4tigkeitsklage>.

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