Unterdrückungsmechanismus

WorttrennungUn-ter-drü-ckungs-me-cha-nis-mus
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

bildungssprachlich Mechanismus, der dazu führt, dass jmd. unterdrückt wird

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das habe aber nichts mit den Unterdrückungsmechanismen des "Dritten Reiches" zu tun.
Süddeutsche Zeitung, 19.01.1999
Sie verinnerlichte ihre Unterdrückungsmechanismen und konnte darum nicht gegen sie angehen.
Schwarzer, Alice: Der »kleine Unterschied« und seine großen Folgen, Frankfurt a. M.: Fischer-Taschenbuch-Verl. 1977 [1975], S. 17
Normalerweise werden in Genf die staatlichen Unterdrückungsmechanismen in der Welt angeprangert.
Der Tagesspiegel, 26.03.2003
Es dürfe auch nicht zugelassen werden, dass diese zu einem Unterdrückungsmechanismus umgewandelt würden, um unbeliebte Staaten zu beeinflussen.
Die Welt, 23.09.1999
Statt offener Stigmatisierung und Strafverfolgung stehen für homosexuelle Frauen oft sehr viel subtilere Unterdrückungsmechanismen bereit.
Die Zeit, 21.07.2008, Nr. 29
Zitationshilfe
„Unterdrückungsmechanismus“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Unterdrückungsmechanismus>, abgerufen am 25.04.2019.

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