Unterfangen, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Unterfangens · Nominativ Plural: Unterfangen · wird meist im Singular verwendet
Aussprache
WorttrennungUn-ter-fan-gen
eWDG, 1976

Bedeutung

Wagnis, (kühnes) Unternehmen
Beispiele:
etw. ist ein schwieriges, gewagtes, kühnes, hoffnungsloses, nutzloses, sinnloses Unterfangen
es wäre ein aussichtsloses Unterfangen, ihn von seinem Vorhaben abzubringen
etw. ist (für jmdn.) ein interessantes, aber gefahrvolles Unterfangen

Thesaurus

Synonymgruppe
Projekt · ↗Streben · ↗Unternehmen · ↗Unternehmung · ↗Vorhaben  ●  ↗Ansinnen  geh. · Unterfangen  geh.
Oberbegriffe
Unterbegriffe
Assoziationen
Synonymgruppe
Risiko · Unterfangen · ↗Wagestück · ↗Wagnis · riskantes Unternehmen
Unterbegriffe
  • Unternehmerrisiko · unternehmerisches Risiko
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Aussichtslosigkeit abenteuerlich aussichtlos aussichtslos ehrenwert ehrgeizig fragwürdig gewagt hehr heikel hoffnungslos kostspielig kühn langwierig leicht lobenswert lohnend löblich mutig mühsam mühselig müßig risikoreich riskant schwierig sinnlos tollkühn unmöglich waghalsig zeitraubend

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Unterfangen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Noch ist das Radeln in den großen Städten ein lebensgefährliches Unterfangen.
Die Welt, 22.03.2004
Ich würde niemals ein Kind klonen, denn zum jetzigen Zeitpunkt wäre ein solches Unterfangen extrem rücksichtslos.
Der Tagesspiegel, 13.03.2001
Auf dem Gebiet der schönen Künste war dies ein besonders heikles Unterfangen.
Tapié, Victor-Lucien: Das Zeitalter Ludwigs XIV. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1964], S. 1983
Ohne diesen Glauben wäre ihr Tun ein lächerliches Unterfangen gewesen.
o. A.: Großkundgebung auf der sechsten Reichstagung der Auslandsdeutschen in der Stuttgarter Stadthalle, 03.09.1938
Daher spürt er sehr lebendig die große politische und wissenschaftliche Verantwortung, die mit einem solchen Unterfangen heute mehr denn je verknüpft ist.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1936, S. 241
Zitationshilfe
„Unterfangen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Unterfangen>, abgerufen am 09.12.2019.

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