Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Untergewand, das

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Untergewand(e)s · Nominativ Plural: Untergewänder
Aussprache 
Worttrennung Un-ter-ge-wand
eWDG

Bedeutung

gehoben, süddeutsch, österreichisch Gewand, das unter dem Obergewand getragen wird

Verwendungsbeispiele für ›Untergewand‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die nämlich war seit zwei Stunden damit beschäftigt, 16 zappelige Kinder in passende Untergewänder und farblich abgestimmte Kostüme zu stecken. [Süddeutsche Zeitung, 18.12.1996]
Das allgemeine Untergewand für Mann und Weib war das Hemd, regelmäßig aus Leinwand. [Fischer, Hermann: Grundzüge der Deutschen Altertumskunde, Leipzig: Quelle & Meyer 1917 [1908], S. 32]
Dazu gehört eine weißes Untergewand, ein rot‑goldenes Festgewand und eine große rote Stola. [Die Welt, 10.02.2005]
Auf der Tunika ist deutlich eine typisch altrömische Borte zu sehen, die aufs Untergewand gesteppt ist. [Bild, 25.10.1999]
Maria, die über einem Untergewand einen faltenreichen Mantel trägt, der von glockenschwingenden Engeln grazil zur Seite gerafft wird, tritt dem Engel freudig überrascht entgegen. [o. A.: Lexikon der Kunst – E. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1989], S. 7608]
Zitationshilfe
„Untergewand“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Untergewand>.

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