Unterholz, das

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Unterholzes · Nominativ Plural: Unterhölzer · wird selten im Plural verwendet
Aussprache 
Worttrennung Un-ter-holz
eWDG

Bedeutung

Gesamtheit aller unter einem Schirm von älteren Bäumen stehenden Holzgewächse, Niederholz
Beispiele:
ein Wald mit undurchdringlichem, dichtem Unterholz
einen Weg durch das Unterholz bahnen, brechen

Thesaurus

Synonymgruppe
Buschwald · ↗Buschwerk · ↗Dickicht · ↗Gebüsch · ↗Gesträuch · ↗Gestrüpp · ↗Macchia (it., kors.) · ↗Macchie · ↗Strauchwerk · Unterholz  ●  ↗Maquis  franz.

Typische Verbindungen zu ›Unterholz‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Unterholz‹.

Verwendungsbeispiele für ›Unterholz‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Aus dem Unterholz krochen Schatten und die Bäume drohten mit knorrigen Armen.
Pressler, Mirjam: Malka Mai, Weinheim Basel: Beltz & Gelberg 2001, S. 25
Ich bin schon eine Stunde gelaufen, da knackt es im Unterholz.
Bild, 09.11.1998
Mitunter hört man solch einen Riesen gar krachend ins Unterholz sinken.
Der Tagesspiegel, 21.06.1997
Ein Spazierengehen im Walde wie bei uns wurde durch das dichte Unterholz verhindert, so daß man ihn überall nur von den Wegen aus betrachten konnte.
Ostwald, Wilhelm: Lebenslinien. Eine Selbstbiographie, 3 Teile. In: Simons, Oliver (Hg.), Deutsche Autobiographien 1690 - 1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1927], S. 39464
Der Mann folgte ihr durch dichten Wald und Unterholz bergauf.
Simmel, Johannes Mario: Es muß nicht immer Kaviar sein, Zürich: Schweizer Verl.-Haus 1984 [1960], S. 191
Zitationshilfe
„Unterholz“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Unterholz>, abgerufen am 19.01.2021.

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