Unterlauf, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Unterlauf(e)s · Nominativ Plural: Unterläufe
Aussprache 
Worttrennung Un-ter-lauf
Wortbildung  mit ›Unterlauf‹ als Erstglied: unterläufig
eWDG

Bedeutung

Teil des Flusslaufs, der nahe der Mündung liegt
Beispiele:
der Ort liegt am Unterlauf der Elbe
Die Fahrt führte ... den Unterlauf der Moldau entlang [ WeiskopfAbschied v. Frieden1,363]

Typische Verbindungen zu ›Unterlauf‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Unterlauf‹.

Verwendungsbeispiele für ›Unterlauf‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Und die Vorwarnzeit ist dann viel geringer als am Unterlauf, wo man sich tagelang vorbereiten kann.
Die Zeit, 06.02.2012, Nr. 06
Mit dem Verschieben gibt es eine andere Möglichkeit, Unterläufe zu beheben.
C't, 1995, Nr. 12
Die Abnahme der Gehäusehöhe vom Unterlauf der Wutach nach ihrem mittleren Teil hin ist durchaus verständlich.
Lais, Robert: Dr. Hans Kauffmann's hinterlassene Schneckensammlung, Naumburg: Lippert 1925, S. 60
Von Schleswig-Holstein drängt sie nach Süden, erreicht den Rhein und scheint ihn damals schon in seinem Unterlauf überschritten zu haben.
Pittioni, Richard: Der urgeschichtliche Horizont der historischen Zeit. In: Mann, Golo u. a. (Hgg.) Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1961], S. 698
Größere Flüsse und Ströme, die in die See münden, werden im letzten Teil des Unterlaufs sehr breit und besonders schlammig.
Zeiske, Wolfgang: Angle richtig!, Berlin: Sportverl. 1974 [1959], S. 98
Zitationshilfe
„Unterlauf“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Unterlauf>, abgerufen am 30.07.2021.

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