Unterlippe, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Unterlippe · Nominativ Plural: Unterlippen
Aussprache 
Worttrennung Un-ter-lip-pe
eWDG

Bedeutung

die untere der beiden Lippen
Beispiele:
eine herabhängende, vorgeschobene, aufgeworfene Unterlippe
[der] Mediziner ... der sich zwar jetzt aufgeregt die Unterlippe biß [ A. ZweigJunge Frau172]

Typische Verbindungen zu ›Unterlippe‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Unterlippe‹.

Verwendungsbeispiele für ›Unterlippe‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Daß ich etwas zu ihr sagte, schien sie nicht zu hören, die weißen Zähne auf die Unterlippe gepreßt.
Schrott, Raoul: Tristan da Cunha oder die Hälfte der Erde; Hanser Verlag 2003, S. 465
Energisch stülpt er seine Unterlippe nach außen, schnippt lässig mit der linken Hand.
Bild, 08.07.2002
Da balanciert dann einer einen Löffel besonders lange auf der Unterlippe und sonst kann er gar nichts.
Süddeutsche Zeitung, 24.01.1996
Beim Inhalieren des Zigarettenrauches schob er auf sonderbare Art die Unterlippe vor.
Ganghofer, Ludwig: Lebenslauf eines Optimisten. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1911], S. 18610
Sie nahm ihre Unterlippe zwischen die Zähne und schaute ihn nachdenklich an.
Knittel, John: Via Mala, Berlin: Deutsche Buch-Gemeinschaft 1957 [1934], S. 232
Zitationshilfe
„Unterlippe“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Unterlippe>, abgerufen am 18.04.2021.

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