Unterschrift, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Unterschrift · Nominativ Plural: Unterschriften
Aussprache 
Worttrennung Un-ter-schrift
Grundform unterschreiben
Wortbildung  mit ›Unterschrift‹ als Erstglied: ↗Unterschriftenkampagne · ↗Unterschriftenmappe · ↗Unterschriftenprobe · ↗Unterschriftensammlung · ↗Unterschriftsprobe · ↗unterschriftlich · ↗unterschriftsberechtigt · ↗unterschriftsreif
 ·  mit ›Unterschrift‹ als Letztglied: ↗Gegenunterschrift
eWDG

Bedeutung

zum Zeichen der Identität, Bestätigung eigenhändig unter ein Schriftstück gesetzter Name
Beispiele:
eine (un)leserliche Unterschrift
ein Buch mit eigenhändiger Unterschrift des Verfassers
ein Kurantrag mit der Unterschrift des Arztes
diese Mitteilung trägt seine Unterschrift
seine Unterschrift für, zu etw. geben
eine Unterschrift leisten, fälschen
für eine Petition Unterschriften sammeln
jmdn. um seine Unterschrift bitten
sich durch seine Unterschrift zu etw. verpflichten
der Ausweis, Antrag ist ohne Unterschrift ungültig
jmdm. einen Brief, Vertrag zur Unterschrift (= zum Unterschreiben) vorlegen

Thesaurus

Synonymgruppe
Namenszeichen · ↗Namenszug · ↗Signatur · ↗Signum  ●  ↗Autogramm  auch figurativ · Unterschrift  Hauptform · (sein) 'Friedrich Wilhelm'  ugs., scherzhaft · (sein) 'Kaiser Wilhelm'  ugs., scherzhaft · Incidit  fachspr.
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Unterschrift‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Unterschrift‹.

Verwendungsbeispiele für ›Unterschrift‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Denn ohne die erforderlichen Unterschriften hatte der eigentlich gar nichts in der Hand.
Süddeutsche Zeitung, 04.08.2003
Stolz erzählt er von den 300 000 Unterschriften, von den Demos und dass die eben doch gewirkt hätten.
Der Tagesspiegel, 15.10.2002
Außerdem hat er Geld bekommen und dies jeweils mit seiner Unterschrift bestätigt.
Der Spiegel, 08.10.1990
Die Unterschrift steht in einem kleinen Abstand rechts unter dem Text.
Oheim, Gertrud: Einmaleins des guten Tons, Gütersloh: Bertelsmann 1957 [1955], S. 367
Er liest ihn, einmal, zweimal, er betrachtet die Unterschrift genau.
Fallada, Hans: Wer einmal aus dem Blechnapf frißt - Bd. 2, Berlin u. a.: Aufbau-Verl. 1990 [1934], S. 24
Zitationshilfe
„Unterschrift“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Unterschrift>, abgerufen am 24.02.2021.

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