Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Unterschrift, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Unterschrift · Nominativ Plural: Unterschriften
Aussprache 
Worttrennung Un-ter-schrift
Wortbildung  mit ›Unterschrift‹ als Erstglied: Unterschriftenkampagne · Unterschriftenmappe · Unterschriftenprobe · Unterschriftensammlung · Unterschriftsberechtigung · Unterschriftsprobe · unterschriftlich · unterschriftsberechtigt · unterschriftsreif
 ·  mit ›Unterschrift‹ als Letztglied: Gegenunterschrift · Unterstützungsunterschrift
eWDG

Bedeutung

zum Zeichen der Identität, Bestätigung eigenhändig unter ein Schriftstück gesetzter Name
Beispiele:
eine (un)leserliche Unterschrift
ein Buch mit eigenhändiger Unterschrift des Verfassers
ein Kurantrag mit der Unterschrift des Arztes
diese Mitteilung trägt seine Unterschrift
seine Unterschrift für, zu etw. geben
eine Unterschrift leisten, fälschen
für eine Petition Unterschriften sammeln
jmdn. um seine Unterschrift bitten
sich durch seine Unterschrift zu etw. verpflichten
der Ausweis, Antrag ist ohne Unterschrift ungültig
jmdm. einen Brief, Vertrag zur Unterschrift (= zum Unterschreiben) vorlegen
Dieses Wort ist Teil des Wortschatzes für das Goethe-Zertifikat A1.

Thesaurus

Synonymgruppe
Namenszeichen · Namenszug · Signatur · Signum  ●  Autogramm  auch figurativ · Unterschrift  Hauptform · (jemandes) 'Friedrich Wilhelm'  ugs., scherzhaft · (jemandes) 'Kaiser Wilhelm'  ugs., scherzhaft · Incidit  fachspr.
Assoziationen
Synonymgruppe
(persönliche) Unterschrift (eines Künstlers oder einer anderen Berühmtheit) · Autogramm

Typische Verbindungen zu ›Unterschrift‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Unterschrift‹.

Verwendungsbeispiele für ›Unterschrift‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Unterschrift steht in einem kleinen Abstand rechts unter dem Text. [Oheim, Gertrud: Einmaleins des guten Tons, Gütersloh: Bertelsmann 1957 [1955], S. 367]
Dabei hatten sie längst alle Untersuchungen vorgenommen, mir blieb gar nichts anderes übrig, als die Unterschrift zu leisten. [Franck, Julia: Lagerfeuer, Köln: DuMont Literatur und Kunst Verlag 2003, S. 155]
Ich versandte noch an demselben Abend meine Erklärung mit der Bitte um Unterschriften an die Presse. [Braun, Lily: Memoiren einer Sozialistin. In: Lehmstedt, Mark (Hg.) Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1909], S. 1306]
Warum fühlen Sie sich jetzt an Ihre Unterschrift nicht mehr gebunden? [Der Spiegel, 20.06.1994]
Außerdem hat er Geld bekommen und dies jeweils mit seiner Unterschrift bestätigt. [Der Spiegel, 08.10.1990]
Zitationshilfe
„Unterschrift“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Unterschrift>.

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