Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Unterstimme, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Unterstimme · Nominativ Plural: Unterstimmen
Aussprache 
Worttrennung Un-ter-stim-me
Wortzerlegung unter3 Stimme
eWDG

Bedeutung

unter der Oberstimme liegende Stimme einer Komposition
Beispiel:
die Unterstimmen nehmen nacheinander das Thema auf

Verwendungsbeispiele für ›Unterstimme‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Da stützten nämlich die Unterstimmen (der beiden Oboen) wunderbar deutlich. [Süddeutsche Zeitung, 14.04.1998]
Ich denke, es muß die Leute gefreut haben; denn unsere Kinderstimmchen klangen mit Mamas weicher Unterstimme gar niedlich zusammen. [Lehmann, Lilli: Mein Weg. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1913], S. 23054]
Werk handelt es sich somit eigentlich nur um eine Vervielfachung der greg. Unterstimme. [Husmann, Heinrich: Notre-Dame-Epoche. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1961], S. 44750]
Und die Kantilene ist noch nicht erfüllt im Sinne eines konzentrierten Nachhörens, entbehrt der klanglichen Tiefenschärfe durch bewußt gesetzte Unterstimmen. [Der Tagesspiegel, 17.01.1998]
Das K. kehrt in der Regel mit jedem weiteren Auftreten des Themas wieder und muß mit diesem als Ober‑ wie Unterstimme im doppelten Kontrapunkt stehen. [o. A.: K. In: Brockhaus-Riemann-Musiklexikon, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1989], S. 17686]
Zitationshilfe
„Unterstimme“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Unterstimme>.

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