Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Unterton, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Untertons · Nominativ Plural: Untertöne
Aussprache 
Worttrennung Un-ter-ton
eWDG

Bedeutung

leiser, versteckter Beiklang, Nebenton in einer Stimme
Beispiele:
die Vorwürfe hatten einen bitteren Unterton
etw. mit spöttischem, drohendem Unterton sagen
aus ihrem Gespräch war ein Unterton von Vertraulichkeit herauszuhören
Ein Unterton mühsam niedergehaltenen Zornes war in seiner Stimme [ RehfischHexen552]

Thesaurus

Synonymgruppe
Assoziationen
Synonymgruppe
Andeutung · Beiklang · Konnotation · Nebenbedeutung · Nebenton · Subtext · Unterton · versteckte Botschaft
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Unterton‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Unterton‹.

Verwendungsbeispiele für ›Unterton‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wer es heute noch benutzt, tut es mit ironischem Unterton. [Schmidt-Rogge, Carl H.: Dein Kind – Dein Partner, München: List 1973 [1969], S. 322]
So waren auch die vielleicht klagenden Untertöne in meinem Brief nicht gemeint. [Brief von Christa Wolf an Brigitte Reimann vom 23. 2. 1969. In: Brigitte Reimann u. Christa Wolf, Sei gegrüßt und lebe, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 1999 [1969]]
Vielleicht habe ich den ironischen Unterton etwas zu schwach gewählt. [C't, 1992, Nr. 5]
Wo rührt er also her, der resignative Unterton im Corps? [Die Zeit, 09.07.1998, Nr. 29]
Ein leicht aggressiver Unterton begleitete dann wie eine zweite Melodie jedes Wort. [Kerner, Charlotte: Blueprint Blaupause, Weinheim: Beltz & Gelberg 1999, S. 82]
Zitationshilfe
„Unterton“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Unterton>.

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