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Untugend, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Untugend · Nominativ Plural: Untugenden
Aussprache 
Worttrennung Un-tu-gend
eWDG

Bedeutung

schlechte Gewohnheit, die sich im Verhalten anderen gegenüber negativ auswirkt
Beispiele:
das ist eine Untugend!
er hat die Untugend, alles dort liegen zu lassen, wo er es gebraucht hat
diese Untugend solltest du dir abgewöhnen
Sie kaute an einem Grashalm, eine Untugend, die schon mein Großvater stets verdammte [ GoetzTote Tante58]

Thesaurus

Synonymgruppe
Unart · Untugend · schlechte Angewohnheit · schlechte Gewohnheit
Oberbegriffe
Assoziationen

Verwendungsbeispiele für ›Untugend‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Immer aber muß man gegen sie ankämpfen, man müßte viel zu eitel sein, um solcher Untugend zu huldigen. [Baudissin, Wolf von u. Baudissin, Eva von: Spemanns goldenes Buch der Sitte. In: Zillig, Werner (Hg.), Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1901], S. 24505]
Also muß man mit der Untugend leben, aber bringt das wenigstens etwas? [Die Zeit, 02.06.1999, Nr. 23]
Handelt der Film also vor allem von der urdeutschen Untugend des Bespitzelns? [Die Zeit, 31.01.2006, Nr. 04]
Es wäre aber klug, vorsichtig zu sein; die Untugenden der Nationen sind meist international. [Die Zeit, 07.01.1957, Nr. 01]
Es kamen auch meine Untugenden vor, beispielsweise, ich sei zu ruppig. [Der Tagesspiegel, 08.06.2003]
Zitationshilfe
„Untugend“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Untugend>.

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