Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Unwahrheit, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Un-wahr-heit
Grundformunwahr
Duden, GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
das Unwahrsein
2.
etw. Unwahres

Thesaurus

Synonymgruppe
Falschaussage · Schutzbehauptung · Unwahrheit  ●  Lüge  Hauptform
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Unwahrheit‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Unwahrheit‹.

Verwendungsbeispiele für ›Unwahrheit‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wenn es mir heute nicht gelingt, wird es zwischen uns fortan nur noch Unwahrheit geben. [Zwerenz, Gerhard: Die Ehe der Maria Braun, München: Goldmann 1979, S. 105]
Unwahrheit erweist sich fast immer zugleich als ein künstlerisches Versagen. [Weizsäcker, Carl Friedrich von: Bewußtseinswandel, München: Hanser 1988, S. 123]
Er war beschuldigt, bezüglich des Verkehrs des Winter wissentlich eine Unwahrheit beschworen zu haben. [Friedländer, Hugo: Die Ermordung des Gymnasiasten Ernst Winter in Konitz. In: ders., Interessante Kriminal-Prozesse, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1911], S. 6136]
Immerhin haben wir einige bequeme Unwahrheiten aus dem Weg geräumt. [Die Zeit, 29.11.2012, Nr. 48]
Wenn wir dann mit ihnen die Aufzeichnung durchgehen, finden sie eine Unwahrheit nach der anderen. [Die Zeit, 17.05.2012, Nr. 03]
Zitationshilfe
„Unwahrheit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Unwahrheit>.

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