Uradel

WorttrennungUr-adel
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

alter, nicht durch Adelsbrief o. Ä. erworbener Adel

Thesaurus

Synonymgruppe
Uradel  ●  alter Adel  österr.
Oberbegriffe

Typische Verbindungen
computergeneriert

Sproß böhmisch entstammen märkisch schlesisch sächsisch westfälisch

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Uradel‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Kurzum, man gehörte, obwohl durchaus bürgerlich, fast zum proletarischen Uradel.
Die Welt, 14.11.2000
Was bedeutet es, als Earl zum Uradel zu gehören? wurde er später in Amerika einmal gefragt.
Die Zeit, 27.11.1992, Nr. 49
Es war das Gesetz, nach dem der Reichsgründer aus dem märkischen Uradel angetreten war.
Süddeutsche Zeitung, 27.04.2001
Anders als bei den Franken hat sich der alte germanische, fürstliche Uradel bei den Sachsen erhalten.
Delbrück, Hans: Geschichte der Kriegskunst im Rahmen der politischen Geschichte - Dritter Teil: Das Mittelalter, Berlin: Directmedia Publ. 2002 [1923], S. 28226
Der Uradel nimmt gegenüber dem Briefadel dauernd zu, das weist auf höhere biologische Kraft hin, doch erreicht auch er nicht die zur Bestandserhaltung notwendige Kinderzahl.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1940, S. 301
Zitationshilfe
„Uradel“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Uradel>, abgerufen am 20.06.2019.

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