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Urbarmachung, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Ur-bar-ma-chung
Wortzerlegung urbar machen -ung

Thesaurus

Synonymgruppe
Kultivierung · Nutzbarmachung · Urbarmachung (von Boden)

Verwendungsbeispiele für ›Urbarmachung‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Derartige Übergriffe gehören wieder in den Rahmen der »örtlichen« Urbarmachungen. [Ganshof, François Louis: Das Hochmittelalter. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1963], S. 7369]
Mit der Urbarmachung des Landes allein ist es also nicht getan. [Die Zeit, 06.11.2003, Nr. 46]
Gerade für die Urbarmachung des Gartens ist der Karst so wichtig. [Böttner, Johannes: Gartenbuch für Anfänger, Frankfurt (Oder) u. a.: Trowitsch & Sohn 1944 [1895], S. 57]
Jeder hatte also kein zusammengehöriges Stück Land als Besitz, sondern gemäß der fortschreitenden Urbarmachung an verschiedenen Stellen seine Schläge. [Harmjanz, Heinrich: Ostpreußische Bauern, Königsberg: Reichsnährstand Verl. Ges. 1939 [1938], S. 24]
Dieser Verlust aber wurde durch intensive Urbarmachung längst wieder aufgeholt, der Flächenstand von 1940 sogar übertroffen. [Die Zeit, 29.01.1962, Nr. 05]
Zitationshilfe
„Urbarmachung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Urbarmachung>.

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