Urform, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Urform · Nominativ Plural: Urformen
Aussprache
WorttrennungUr-form
eWDG, 1976

Bedeutung

ursprüngliche, erste Form, Grundform
Beispiel:
Die auf weithin sichtbarer Höhe errichteten Dolmen waren die Urformen der Großsteingräber [Urania1959]

Thesaurus

Synonymgruppe
Archetyp · ↗Prototyp · ↗Urbild · Urfigur · Urform · ↗Urgestalt

Typische Verbindungen
computergeneriert

Architektur Bauen Demokratie Kommunikation Kunst Natur Religion Skifahren Suche Tanz archaisch existieren geometrisch klassisch plastisch primitiv rein

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Urform‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Teilweise belassen sie es in seiner Urform, stets versehen mit individueller Note.
Süddeutsche Zeitung, 27.06.2002
Hier wollen wir zunächst das Aufkommen des Begriffs in seiner "Urform" untersuchen.
Hijiya-Kirschnereit, Irmela: Selbstentblößungsrituale, Wiesbaden: Steiner 1981, S. 93
Es meldet sich, wenn es heraus ›will‹, mit einer Urform der Sprache.
Lakaschus, Carmen u. Binder, Hans-Jörg: Der Unterschied von Mann und Frau, Frankfurt: Bärmeier und Nikel 1968, S. 59
Sie können nahezu alle bestehenden Gene auf Urformen zurückführen und finden auch nahezu alle Übergänge.
Die Zeit, 12.01.2009, Nr. 02
Welche von diesen beiden ältesten erkennbaren Formen die eigentliche Urform ist, ist nicht zu entscheiden.
Delbrück, Hans: Geschichte der Kriegskunst im Rahmen der politischen Geschichte - Vierter Teil: Neuzeit, Berlin: Directmedia Publ. 2002 [1920], S. 3487
Zitationshilfe
„Urform“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Urform>, abgerufen am 22.10.2019.

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