Urgestein, das

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Urgestein(e)s · Nominativ Plural: Urgesteine
Aussprache 
Worttrennung Ur-ge-stein
Wortzerlegung ur-Gestein
eWDG, 1976

Bedeutung

Gestein, das nach der Entstehung nicht mehr verändert worden ist

Thesaurus

Synonymgruppe
(noch) einer von den ersten · ↗Gründervater · ↗Gründungsmitglied · Mann der ersten Stunde · alte Garde · von Anfang an dabei  ●  Urgestein  fig.
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Urgestein‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Urgestein‹.

Verwendungsbeispiele für ›Urgestein‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Denn noch nie haben Forscher unverändertes Urgestein in den Händen gehalten.
Süddeutsche Zeitung, 02.01.2004
Wir steigen weiter auf, über riesige Blöcke aus Urgestein, bis zum nächsten Plateau.
Die Zeit, 07.10.2002, Nr. 40
Denn nun begann das Chaos, in dem glühend alles alte Urgestein der Kunst zerschmolz und keine werdende neue Gestalt sichtbar war.
Witkowski, Georg: Von Menschen und Büchern, Erinnerungen 1863-1933. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1938], S. 5061
Noch einmal holte er aus und spaltete in der Tiefe der Eiskluft das Urgestein.
Kolbenheyer, Erwin Guido: Das dritte Reich des Paracelsus, München: J. F. Lehmanns 1964 [1925], S. 975
Das Urgestein zeigt meist eine sehr komplizierte Fältelung, während Sedimente mehr zu großen Falten neigen, bei kleinen aber gern zersplittern.
Wegener, Alfred: Die Entstehung der Kontinente und Ozeane, Braunschweig: Vieweg 1915, S. 30
Zitationshilfe
„Urgestein“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Urgestein>, abgerufen am 28.11.2020.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Urgestalt
Urgesellschaft
Urgeschichtsforscher
urgeschichtlich
Urgeschichtler
Urgewalt
urgewaltig
urgieren
Urgreis
Urgroßeltern