Urkundenlehre

WorttrennungUr-kun-den-leh-re
WortzerlegungUrkundeLehre1
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
Wissenschaft, die sich mit der Bestimmung des Wertes von Urkunden als historischen Zeugnissen u. mit der Feststellung ihrer Echtheit oder Unechtheit befasst; Diplomatik
2.
Lehrbuch der Urkundenlehre

Thesaurus

Synonymgruppe
Diplomatik · Urkundenlehre
Assoziationen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dieser Mangel an Zusammenarbeit erwies sich namentlich für die eigentliche Urkundenlehre als höchst nachteilig.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1929, S. 119
Im Ausdruck »Privaturkunden« ist in der Urkundenlehre die mittelalterliche Terminologie erhalten geblieben.
Nitschke, August: Frühe christliche Reiche. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1963], S. 7076
Weder die Einleitung noch die Erläuterungen beschäftigen sich mit den Fragen der Urkundenlehre.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1930, S. 192
Die bisher erwähnten Urkundengruppen werden mehr oder weniger ausschließlich von Vertretern der Urkundenlehre, etwa auch der Rechtsgeschichte behandelt.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1927, S. 159
Sie ist eine Hilfswissenschaft, genau so wie etwa die Urkundenlehre, die Heraldik oder Numismatik für die Geschichte.
Die Zeit, 22.07.1954, Nr. 29
Zitationshilfe
„Urkundenlehre“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Urkundenlehre>, abgerufen am 17.09.2019.

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