Urväterzeit, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungUr-vä-ter-zeit
eWDG, 1976

Bedeutung

Beispiele:
seit Urväterzeiten (= seit sehr langer Zeit)
hier war noch alles wie zu Urväterzeiten

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Und obwohl heute doch ein bescheidener Wohlstand in das Dorf gekommen ist, hält man an den familiären Traditionen fest wie vor Urväterzeiten.
Die Zeit, 27.05.1966, Nr. 22
Wir schleppen in unserem Unterbewußtsein offenbar noch immer eine Vorstellung aus Urväterzeiten mit: daß der Examenskandidat möglichst alles wissen müsse.
Die Zeit, 18.02.1974, Nr. 07
Um diese vor dem lästigen Kohlenstaube zu schützen, bestieg er eine Portechaise, ein in Dresden noch übliches Beförderungsmittel aus Urväterzeit.
Bismarck, Hedwig von: Erinnerungen aus dem Leben einer 95jährigen. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1910], S. 7301
Zitationshilfe
„Urväterzeit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Urväterzeit>, abgerufen am 08.12.2019.

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