Urzeit, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Urzeit · Nominativ Plural: Urzeiten
Aussprache 
Worttrennung Ur-zeit
Wortbildung  mit ›Urzeit‹ als Erstglied: ↗urzeitlich
eWDG

Bedeutung

älteste Zeit der Erdgeschichte, Vorzeit
Beispiele:
Funde aus der Urzeit des Menschengeschlechts
seit Urzeiten (= seit unvordenklich langer, sehr langer Zeit)

Typische Verbindungen zu ›Urzeit‹

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Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Urzeit‹.

Verwendungsbeispiele für ›Urzeit‹

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Bekannt ist sie seit Urzeiten, als die umherziehenden Sami begannen, das Land zu nutzen.
Der Tagesspiegel, 15.03.2001
Wie in einem Märchen aus vage erinnerter Urzeit wird uns hier das New York der Achtziger vorgeführt.
Süddeutsche Zeitung, 15.07.1995
Sie haben nichts mehr zu tun mit der schaurigen Urzeit, aber was hat er mit ihnen zu tun?
Die Zeit, 23.09.1994, Nr. 39
Seine Darstellung handelt von Urzeiten, handelt von klassischer Antike und von »modernen« Zeiten auch.
Mann, Golo: Schlußbetrachtung aus der Sicht des Jahres 1986. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1986], S. 25168
Für die Gewinnung im Großen kommt aber augenblicklich nur ein Verfahren in Frage, die seit Urzeiten bekannte alkoholische Gärung.
Langenbeck, Wolfgang: Lehrbuch der Organischen Chemie, Dresden: Steinkopff 1938, S. 35
Zitationshilfe
„Urzeit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Urzeit>, abgerufen am 04.05.2021.

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