Völkerbund, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungVöl-ker-bund
WortzerlegungVolkBund1
eWDG, 1977

Bedeutung

zwischen mehreren Völkern, Staaten geschlossenes Bündnis
Beispiel:
Aus diesem notgedrungenen Völkerbund ist Italien hervorgegangen [MommsenReden127]
historisch nach dem Ersten Weltkrieg entstandene, 1946 aufgelöste internationale Vereinigung von Staaten

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

So kann man es sehen, doch sollte man dann nicht das Wiederauftauchen des Völkerbundes miterwähnen?
konkret, 1999
Es kam unter Aufsicht des Völkerbundes, dann unter französische Verwaltung.
Die Zeit, 27.04.1998, Nr. 17
Aber dieses Ziel glaubte er, wenn auch nicht schon mit den Rechtsbehelfen des Völkerbundes, so doch lediglich durch politische Mittel erreichen zu können.
o. A.: Einhundertzweiundsiebzigster Tag. Freitag, 5. Juli 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 12639
Das Versagen des Völkerbundes war der Grund, der auch offen genannt worden ist.
o. A.: Einhunderteinundsiebzigster Tag. Donnerstag, 4. Juli 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 12531
Er gehörte zu den Grundabsichten des Völkerbundes 1920 und der Vereinten Nationen 1945.
Weizsäcker, Carl Friedrich von: Bewußtseinswandel, München: Hanser 1988, S. 468
Zitationshilfe
„Völkerbund“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Völkerbund>, abgerufen am 24.08.2019.

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