Völkerfamilie, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungVöl-ker-fa-mi-lie (computergeneriert)
WortzerlegungVolkFamilie
eWDG, 1977

Bedeutung

Gemeinschaft von friedlich zusammenlebenden, freundschaftlich verbundenen Völkern
Beispiel:
ein geachtetes, souveränes, gleichberechtigtes Mitglied der Völkerfamilie

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

In diesem Text ist auch die Rede von der »arischen Völkerfamilie«.
konkret, 1990
Immer gab es eine Macht zuviel in der vereinten Völkerfamilie.
o. A.: IMPERIALISMUS ALS DISKUSSIONSPROZESS. In: Marxistische Zeit- und Streitschrift 1980-1991, München: Gegenstandpunkt Verl. 1998 [1985]
Auch sind die Preußen keine Slawen, sondern ein Teil der baltischen Völkerfamilie gewesen.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1927, S. 621
Als selbstlose Mittlerin in der Völkerfamilie zeige sich für Schlegel die Stärke und die Schwäche seiner Nation.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1928, S. 166
Was Serben, Russen und Weißrussen verbindet, sind orthodoxe Religion und Zugehörigkeit zur slawischen Völkerfamilie.
o. A. [dbr]: Panslawismus. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1999]
Zitationshilfe
„Völkerfamilie“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Völkerfamilie>, abgerufen am 22.08.2019.

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