Völkermord, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungVöl-ker-mord (computergeneriert)
WortzerlegungVolkMord
eWDG, 1977

Bedeutung

Jura verbrecherische Handlungen zur Vernichtung bestimmter nationaler, rassischer, ethnischer Menschengruppen
Beispiele:
Völkermord begehen
im Dezember 1948 wurde eine internationale Konvention zur Verhütung und Bestrafung des Völkermordes geschlossen

Thesaurus

Synonymgruppe
Ausrottung · ↗Austilgung · Exterminierung · ↗Genozid · ↗Holocaust · ↗Massenmord · ↗Massenvernichtung · Völkermord
Oberbegriffe
Unterbegriffe
Assoziationen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Er behauptet, der Kanzler bereite mit ihnen ein neues Völkermorden vor.
Die Zeit, 03.04.1959, Nr. 14
Bedeutet das dann, dass man sie nicht mit anderen Völkermorden vergleichen darf?
Die Welt, 04.09.2000
Er zeichnete also an führender Stelle verantwortlich für das Völkermorden von bislang unvorstellbaren Ausmaßen.
Süddeutsche Zeitung, 04.08.2000
Dieser Partei fehlt der Mut, diese Demo im Kosovo gegen das Völkermorden abzuhalten.
Bild, 01.04.1999
Die Politik des Völkermordens und der Menschenschlächterei in Angola habe die Grenze menschlicher und politischer Toleranz überschritten und könne vom Weltgewissen nicht länger geduldet werden.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1961]
Zitationshilfe
„Völkermord“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Völkermord>, abgerufen am 23.01.2019.

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