Völlerei, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Völlerei · Nominativ Plural: Völlereien
Aussprache 
Worttrennung Völ-le-rei
eWDG, 1977

Bedeutung

abwertend Unmäßigkeit im Essen und Trinken, üppige Esserei und Trinkerei
Beispiele:
jmd. neigt zur Völlerei
das Gelage wurde zu einer großen Völlerei

Thesaurus

Synonymgruppe
Völlerei  ●  Bauchdienerei  selten · ↗Fresserei  ugs. · ↗Fressgelage  ugs.

Typische Verbindungen zu ›Völlerei‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Völlerei‹.

Verwendungsbeispiele für ›Völlerei‹

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Und was gibt es dort außer Völlerei noch zu tun?
Die Zeit, 14.11.2011, Nr. 46
Sie dürfen mir glauben, ich neige in keinerlei Weise zur Völlerei.
Der Spiegel, 07.12.1981
Sie verfluchen neben der Ungerechtigkeit ihres Gerichts vor allem ihre unfromme Lebensweise und Völlerei.
Weber, Max: Die Wirtschaftsethik der Weltreligionen. In: Weber, Marianne (Hg.) Gesammelte Aufsätze zur Religionssoziologie, Bd. III, Tübingen: Mohr 1921 [1920-1921], S. 286
Trunksucht und Völlerei werden als eine der Todsünden gefaßt, deren Folgen deutlich geschildert werden.
o. A.: Lexikon der Kunst - W. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1994], S. 31337
Die Mörder waren im Taumel der Völlerei, und dieser Umstand war mir günstig, denn ich wandelte, fast wie im Schlafe, durch ihren Kreis.
Jünger, Ernst: Auf den Marmorklippen, Gütersloh: Bertelsmann 1995 [1939], S. 133
Zitationshilfe
„Völlerei“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/V%C3%B6llerei>, abgerufen am 04.08.2020.

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