Vagheit, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Grundform vag
Duden, GWDS, 1999

Bedeutungen

a)
das Vagesein
b)
seltener vage Aussage o. Ä.

Thesaurus

Typische Verbindungen zu ›Vagheit‹

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Verwendungsbeispiele für ›Vagheit‹

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Nach dieser Wahl aber ist es mit derartigen Vagheiten nicht mehr getan.
Die Zeit, 17.12.1993, Nr. 51
Purucker zielt ab auf eine planmäßige Vagheit, die zwar reizvoll ist, manchmal einfach beliebig wirkt.
Der Tagesspiegel, 06.02.1998
Andere, die man mit aufreizender Vagheit »Puritaner« nannte, waren weniger glücklich mit dieser Kirche, die in alten katholischen Bräuchen wurzelte und nach Verbesserungen schrie.
Roots, Ivan: Die englische Revolution. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1964], S. 1803
Seine besondere Poesie entsteht gerade aus der Vagheit aller Vermutungen über das Jenseits.
Süddeutsche Zeitung, 03.11.2000
Während also Musik in der Bedeutung Stimmung gänzlich in Vagheit logiert wird, wird Musik in der Bedeutung Proportion, auch Satzkunst, seit alters mathematisiert.
Bloch, Ernst: Das Prinzip Hoffnung Bd. 3, Berlin: Aufbau-Verl. 1956, S. 155
Zitationshilfe
„Vagheit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Vagheit>, abgerufen am 27.11.2021.

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