Vaudeville

WorttrennungVau-de-ville
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
um 1700   populäre Liedeinlage in französischen Singspielen
2.
im frühen 18. Jahrhundert   burleskes oder satirisches, Aktualitäten behandelndes französisches Singspiel
3.
abschließender Rundgesang, zunächst in der französischen Opéra comique, später auch in der Oper und im deutschen Singspiel
4.
in den USA   szenische Darbietung kabarettistischen Charakters mit Chansons, Tanz, Akrobatik u. Ä.

Typische Verbindungen zu ›Vaudeville‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Vaudeville‹.

Verwendungsbeispiele für ›Vaudeville‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Innerhalb des Dramas trieb das »Vaudeville final« die Handlung nicht weiter voran.
Heartz, Daniel: Vaudeville. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1966], S. 9900
Aber sie kam 1933 wieder ans Licht, als Reed zum Star aufgestiegen war - in den Vaudeville Theatern der weißen Kulturszene.
Die Welt, 17.04.2004
Das ist Vaudeville, Spektakeltheater aus Zeiten, als noch nicht jede Wendung sprachlich aufgearbeitet werden musste.
Süddeutsche Zeitung, 07.10.2000
Den Schluß bildete regelmäßig ein dem Vaudeville nachgebildeter Rundgesang mit Chor.
o. A.: S. In: Brockhaus-Riemann-Musiklexikon, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1989], S. 1126
Musik spielte hierbei zwar oft eine nebensächliche Rolle, doch gerade populäre Lieder oder Vaudevilles fanden rasch Eingang in diese Jahrmarktunterhaltungen.
Fath, Rolf: Wörterbuch - G. In: Reclams Opernlexikon, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1998], S. 6806
Zitationshilfe
„Vaudeville“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Vaudeville>, abgerufen am 02.04.2020.

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