Veräußerlichung, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungVer-äu-ßer-li-chung
Wortzerlegungveräußerlichen-ung

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Indem er nun täglich dem üblichen Schulgebet beigefügt wird, bewahrt er dieses auch vor der Veräusserlichung.
Jahrbuch des Vereins für wissenschaftliche Pädagogik, 1902, Bd. 34
Dazu muß man sich vergegenwärtigen, von welchen Tendenzen einer schrankenlosen Veräußerlichung die Jahre zwischen den Weltkriegen geprägt waren.
Die Welt, 20.04.2005
Wenn von Besatzungsmüdigkeit die Rede sein kann, so verspüren wir sie gegenüber der schreienden Veräußerlichung unseres Lebens, wie sie uns von der Besatzung aufgedrängt wird.
Die Zeit, 28.08.1952, Nr. 35
Dieses Unwesen, die rasch eingetretene Veräußerlichung des frommen Zweckes sowie die sittliche Verwilderung ließen Luther 1519 scharf gegen sie vorgehen.
Müller-Gangloff, E.: Bruderschaften. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1957], S. 8209
Gegen die Veräußerlichung und Materialisierung der Frömmigkeit verlangte man nach Innerlichkeit, nach einer besseren inneren Gerechtigkeit.
Iserloh, Erwin u. a.: Reformation, katholische Reform und Gegenreformation. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1967], S. 4409
Zitationshilfe
„Veräußerlichung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Veräußerlichung>, abgerufen am 16.10.2019.

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