Verbürgerlichung, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Verbürgerlichung · Nominativ Plural: Verbürgerlichungen
WorttrennungVer-bür-ger-li-chung
Wortzerlegungverbürgerlichen-ung

Typische Verbindungen
computergeneriert

Arbeiter Arbeiterschaft Literatur Prozeß Revolution Tendenz fortschreitend zunehmend

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Verbürgerlichung‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Mit ihr hat gewissermaßen die Verbürgerlichung des Sports in Japan begonnen.
Der Tagesspiegel, 16.05.2002
War das nun gleichbedeutend mit der sogenannten Verbürgerlichung des deutschen Theaters?
Die Zeit, 18.12.1995, Nr. 51
Die Verbürgerlichung des sozialdemokratischen Denkens zeigt sich stets am klarsten in dem Verlassen der dialektischen Methode.
Lukács, Georg: Geschichte und Klassenbewußtsein, Neuwied u. a.: Leuchterhand 1970 [1923], S. 305
Hatte die Verbürgerlichung des Staatsapparats die Macht des Besitzbürgertums auf Kosten des adligen Agrariertums gestärkt?
Gurland, A. R. L.: Wirtschaft und Gesellschaft im Übergang zum Zeitalter der Industrie. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1960], S. 16718
Die Verbürgerlichung der Satire zur Ideologiekritik war so unaufhaltsam wie die Verbürgerlichung der Gesellschaft samt ihrer Oppositionen überhaupt.
Sloterdijk, Peter: Kritik der zynischen Vernunft Bd. 1, Frankfurt: Suhrkamp 1983, S. 48
Zitationshilfe
„Verbürgerlichung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Verbürgerlichung>, abgerufen am 20.11.2019.

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