Verbale

Duden, GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
Sprachwissenschaft von einem Verb abgeleitetes Wort
2.
veraltet verbale, mündliche Äußerung
3.
veraltet bloße Kenntnis von Ausdrücken (aber nicht ihrer Inhalte)

Verwendungsbeispiele für ›Verbale‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

So hat er sich auch während des Spiels verbal verhalten.
Bild, 09.08.2004
Er darf andere weder buchstäblich schlagen noch sie verbal einschüchtern.
Der Wachtturm, 1999, Nr. 4, Bd. 120
Wieder trümmert sie mit verbaler Kraft auf ihren Mann ein.
Der Tagesspiegel, 26.05.1998
Der Ablauf braucht ebenso wenig einer strengen Logik zu entsprechen wie auch in der verbalen Sprache.
Winckel, Fritz: Kybernetische Prozesse der Musikerzeugung. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1979], S. 37004
Man müßte denn jene sogenannten Gesetze als das erkennen, was sie sind, als verbale Formen.
Mauthner, Fritz: Wörterbuch der Philosophie. In: Bertram, Mathias (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1910], S. 18568
Zitationshilfe
„Verbale“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Verbale>, abgerufen am 28.10.2021.

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