Verbissenheit

GrammatikSubstantiv
WorttrennungVer-bis-sen-heit
Grundformverbeißen

Thesaurus

Synonymgruppe
Beharrlichkeit · ↗Bockigkeit · ↗Hartnäckigkeit · ↗Rechthaberei · ↗Starrköpfigkeit · ↗Starrsinn · ↗Sturheit · Verbissenheit  ●  ↗Dickköpfigkeit  ugs. · Dickschädeligkeit  ugs. · ↗Halsstarrigkeit  ugs.
Oberbegriffe

Typische Verbindungen
computergeneriert

Disziplin Ehrgeiz Ernst Hartnäckigkeit Härte Mischung ablegen erstaunlich fanatisch gewiss gleich grimmig ideologisch kämpfen solch stumm trotzig verteidigen wachsend wahr weichen zunehmend zäh

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Verbissenheit‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Und auch seine Verbissenheit wird er hoffentlich nicht mehr steigern wollen.
Süddeutsche Zeitung, 26.02.2004
Eben diese Verbissenheit hinderte sie, eine weniger direkte, dafür aber verführerischere Propaganda zu machen.
Die Zeit, 07.06.1963, Nr. 23
Der Kampf zwischen Konservativen und Neuerern dauert allerdings mit unverminderter Verbissenheit an - vor allem hinter den Kulissen.
Ketman, Per u. Wissmach, Andreas: DDR - ein Reisebuch in den Alltag, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1986, S. 98
Während der Kaiser mit immer größerer Verbissenheit die ihm vorschwebende monolithische Einheit zu schaffen versuchte, radikalisierte sich langsam die Intelligenz.
Laue, Theodor H. von: Rußland im 19. Jahrhundert. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1960], S. 17379
Werth kenne die Hartköpfigkeit, Verbissenheit und gänzliche Enormität des Kurfürsten nicht.
Huch, Ricarda: Der Dreißigjährige Krieg, Wiesbaden: Insel-Verl. 1958 [1914], S. 6168
Zitationshilfe
„Verbissenheit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Verbissenheit>, abgerufen am 15.11.2019.

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