Verbundenheit, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Verbundenheit · Nominativ Plural: Verbundenheiten · wird meist im Singular verwendet
Aussprache
WorttrennungVer-bun-den-heit
Wortbildung mit ›Verbundenheit‹ als Letztglied: ↗Heimatverbundenheit
eWDG, 1977

Bedeutung

Zusammengehörigkeit mit jmdm., etw.
entsprechend der Bedeutung von verbinden (5)
Beispiele:
die brüderliche Verbundenheit mit der Sowjetunion
die Verbundenheit des großen Dichters mit dem Proletariat

Thesaurus

Synonymgruppe
Gemeinschaft · ↗Nähe · ↗Seelenverwandtschaft · Verbundenheit · ↗Vertrautheit  ●  ↗Familiarität  geh.
Unterbegriffe
  • Reichsadelsstand · Reichsritterschaft
Synonymgruppe
Hinwendung · Verbundenheit · ↗Zuneigung (zu)
Oberbegriffe
Assoziationen
  • (gut) leiden können · gernhaben · leiden mögen · lieb gewonnen haben · ↗lieb haben · liebgewonnen haben · ↗liebhaben · ↗mögen · sympathisch finden  ●  ans Herz gewachsen (sein)  ugs., fig. · für (jemanden) etwas übrig haben  ugs., fig. · gewogen sein  geh. · gut ausstehen können  ugs. · in sein Herz geschlossen haben  ugs. · ins Herz schließen  ugs. · mit jemandem gut können  ugs. · mit jemandem können  ugs.
Synonymgruppe
Füreinandereintreten · ↗Solidarität · Verbundenheit · ↗Zusammenhalt
Unterbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Gefühl Zeichen ausdrücken bekunden bezeugen brüderlich demonstrieren deutsch-amerikanisch dokumentieren emotional eng familiär freundschaftlich gefühlsmäßig herzlich inner innig kameradschaftlich landsmannschaftlich schicksalhaft solidarisch symbolisieren tief transatlantisch unlösbar unlöslich unterstreichen untrennbar unverbrüchlich ökumenisch

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Verbundenheit‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die aber würden aus regionaler Verbundenheit die Hotels oft nicht herabstufen.
Süddeutsche Zeitung, 29.08.2000
Diese Verbundenheit kann man ruhig zu einem möglichst frühen Zeitpunkt aussprechen.
Commer, Heinrich: Managerknigge. In: Zillig, Werner (Hg.) Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1985], S. 15002
Das besagt ein Beruhen der Dinge auf den Ideen, setzt also die Verbundenheit voraus.
Hartmann, Nicolai: Der Aufbau der realen Welt, Berlin: de Gruyter 1940, S. 69
Noch nie war die Verbundenheit im ganzen Volke so stark, wie am heutigen Tage.
Völkischer Beobachter (Norddeutsche Ausgabe), 13.03.1938
Schon darin prägt sich seine enge Verbundenheit mit Rom aus.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1934, S. 295
Zitationshilfe
„Verbundenheit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Verbundenheit>, abgerufen am 07.12.2019.

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