Verdachtskündigung

Worttrennung Ver-dachts-kün-di-gung
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Rechtssprache Kündigung des Arbeitsverhältnisses durch den Arbeitgeber, der den Arbeitnehmer einer Straftat für dringend verdächtig hält

Typische Verbindungen zu ›Verdachtskündigung‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Verdachtskündigung‹.

Verwendungsbeispiele für ›Verdachtskündigung‹

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Dann wäre jedoch auch die fristlose Kündigung oder zumindest die Verdachtskündigung eine Option.
Die Zeit, 21.08.2013, Nr. 34
Am Ende musste er im Rang eines Versicherungsdirektors die so genannte Verdachtskündigung hinnehmen.
Die Welt, 16.04.2003
Nach einer Revision hat man offenbar genügend Anhaltspunkte für eine Verdachtskündigung gefunden.
Süddeutsche Zeitung, 07.03.2001
Der Mann hatte auf Wiedereinstellung geklagt, weil ihm die Verwaltung eine so genannte Verdachtskündigung ausgesprochen hatte.
Der Tagesspiegel, 26.07.2000
Eine Verdachtskündigung ist meist eine außerordentliche Kündigung des Arbeitsverhältnisses durch den Arbeitgeber.
Die Zeit, 14.01.2008, Nr. 02
Zitationshilfe
„Verdachtskündigung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Verdachtsk%C3%BCndigung>, abgerufen am 05.12.2020.

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