Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Verdachtskündigung

Worttrennung Ver-dachts-kün-di-gung
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

Rechtssprache Kündigung des Arbeitsverhältnisses durch den Arbeitgeber, der den Arbeitnehmer einer Straftat für dringend verdächtig hält

Typische Verbindungen zu ›Verdachtskündigung‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Verdachtskündigung‹.

Verwendungsbeispiele für ›Verdachtskündigung‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dann wäre jedoch auch die fristlose Kündigung oder zumindest die Verdachtskündigung eine Option. [Die Zeit, 21.08.2013, Nr. 34]
Nach einer Revision hat man offenbar genügend Anhaltspunkte für eine Verdachtskündigung gefunden. [Süddeutsche Zeitung, 07.03.2001]
Das WZB habe die Gründe für eine "Verdachtskündigung" nicht ausreichend darlegen können, hieß es. [Süddeutsche Zeitung, 10.10.2000]
Am Ende musste er im Rang eines Versicherungsdirektors die so genannte Verdachtskündigung hinnehmen. [Die Welt, 16.04.2003]
Der Mann hatte auf Wiedereinstellung geklagt, weil ihm die Verwaltung eine so genannte Verdachtskündigung ausgesprochen hatte. [Der Tagesspiegel, 26.07.2000]
Zitationshilfe
„Verdachtskündigung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Verdachtsk%C3%BCndigung>.

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