Verdrossenheit, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Verdrossenheit · Nominativ Plural: Verdrossenheiten
Aussprache 
Worttrennung Ver-dros-sen-heit
formal verwandt mit verdrießen
Wortbildung  mit ›Verdrossenheit‹ als Letztglied: ↗Parteienverdrossenheit · ↗Parteiverdrossenheit · ↗Politikverdrossenheit

Thesaurus

Synonymgruppe
Lustlosigkeit · Verdrossenheit · ↗Verdruss  ●  Leck-mich-am-Arsch-Einstellung  derb
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Verdrossenheit‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Verdrossenheit‹.

Verwendungsbeispiele für ›Verdrossenheit‹

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Zudem gibt es auch keine Verdrossenheit mit dem gesamten politischen System.
Die Zeit, 14.12.2013, Nr. 51
Aber mit mutloser Verdrossenheit kann man das Schicksal eines großen Volkes nicht meistern.
Reger, Erik [d.i. Dannenberger, Hermann]: Union der festen Hand, Kronberg/Ts.: Scriptor 1976 [1931], S. 72
Es ist ein Zeichen der Verdrossenheit von Fans und gemaßregelten Journalisten, die nicht länger als solche unter dem ewigen Trainer arbeiten wollen.
Die Welt, 06.12.2004
Die ganze Welt schien, wenn einer las, voll von Zank und Verdrossenheit und Müdigkeit.
Grimm, Hans: Volk ohne Raum, München: Langen 1932 [1926], S. 969
Der heitere, beinah jugendliche Gesichtsausdruck des Vaters verschwand mit jedem Wort und machte einer unmutigen Verdrossenheit Platz.
Hahn, Ulla: Unscharfe Bilder, München: Deutsche Verlags-Anstalt 2003, S. 236
Zitationshilfe
„Verdrossenheit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Verdrossenheit>, abgerufen am 01.12.2020.

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