Vereinnahmung, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Vereinnahmung · Nominativ Plural: Vereinnahmungen
Aussprache 
Worttrennung Ver-ein-nah-mung
Wortzerlegung vereinnahmen-ung

Typische Verbindungen zu ›Vereinnahmung‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Vereinnahmung‹.

Verwendungsbeispiele für ›Vereinnahmung‹

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Demokratische Prozesse wie diese überwältigende Vereinnahmung klassischer moderner Kunst genügen selten einem höher entwickelten ästhetischen Empfinden.
Der Tagesspiegel, 18.08.2004
Aber er versucht sich nur halbherzig den Vereinnahmungen durch das französische Establishment zu entziehen.
Die Welt, 31.08.2000
Die Vereinnahmung paßt uns aber auch deswegen nicht, weil wir das letzte Mal nicht zur Wahl gegangen sind.
o. A.: EIN BILD POLITISCHER VERANTWORTUNG. In: Marxistische Zeit- und Streitschrift 1980-1991, München: Gegenstandpunkt Verl. 1998 [1985]
Dabei haben sie noch immer die richtige Balance halten können zwischen Verbot und Vereinnahmung.
Ketman, Per u. Wissmach, Andreas: DDR - ein Reisebuch in den Alltag, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1986, S. 117
Der Kommunismus als Vereinnahmung und Vergemeinschaftung ist nur scheinbar das Gegenteil zur Ausgrenzung.
Franck, Julia: Lagerfeuer, Köln: DuMont Literatur und Kunst Verlag 2003, S. 64
Zitationshilfe
„Vereinnahmung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Vereinnahmung>, abgerufen am 02.12.2020.

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